Geschichte

Von Zürich nach Zollikerberg und in die Welt hinaus

Die Kranken- und Diakonissenanstalt Neumünster entstand 1858 an der Minervastrasse 8 in Zürich. Im Gründungsjahr nahmen eine Oberin und vier Schwestern im «Asyl» am Zürcher Hegibach ihre Arbeit auf. Junge Frauen, die sich aus ihrem christlichen Glauben heraus in den Dienst der Diakonie stellten, konnten sich bald innerhalb des Hauses zur Krankenpflegerin ausbilden lassen. Dass Frauen einen Beruf erlernen, statt die von der Gesellschaft vorgesehene Rolle als Ehefrau, Mutter oder Dienstmädchen zu übernehmen, war damals noch keine Selbstverständlichkeit. Daher hatte die Kranken- und Diakonissenanstalt eine grosse Anziehungskraft für unverheiratete Frauen.

Von Jahr zu Jahr vergrösserte sich das Diakoniewerk. Bald suchte man nach einem Areal mit Landreserven. 1933 zog die Diakonissen-Schwesternschaft deswegen von der Stadt Zürich nach Zollikerberg. Im Jahr 1946 bestand die Schwesternschaft aus 575 Diakonissen, die in verschiedenen Berufen in Zollikerberg oder in Spitälern und Gemeindediensten der Schweiz sowie im Ausland tätig waren.

Im Buch «Lebenshäuser – Vom Krankenasyl zum Sozialunternehmen», welches Ulrich Knellwolf im Jahr 2007 zum 150 Jahre Jubiläum des Diakoniewerks Neumünster geschrieben hat (Verlag NZZ Libro), können Sie mehr über unsere Schwesternschaft nachlesen.

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